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Oberselters

Oberselters liegt im Goldenen Grund, rund drei Kilometer nordwestlich der Kernstadt Bad Camberg und rund 15 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Limburg an der Lahn. Der Ort liegt an der Bundesstraße 8 im Tal des Emsbaches. Am westlichen Gemarkungsrand verlaufen die A3 und die ICE-Strecke Frankfurt-Köln. Die Main-Lahn-Bahn führt westlich am alten Ortskern vorbei, ist inzwischen aber an beiden Seiten von Häusern umgeben. Das Oberselterser Gebiet grenzt im Nordwesten an Niederselters und dann im Uhrzeigersinn an Eisenbach, Erbach und Dauborn.
Die grob rechteckige Gemarkung mit nach Nordosten auskragender Spitze wird in der nördlichen Ecke von Wald bedeckt und ist ansonsten vor allem landwirtschaftlich genutzt. Das Gelände steigt beidseitig des Emsbachtals an, im Osten auf bei zu 300 Meter, im Westen auf bis zu 264 Meter. Der Ort selbst liegt auf 183 Metern Höhe.
Geologisch befindet sich im Ostteil der Gemarkung eine Gemengelage aus eisenschüssigem Schiefer, Quarzitgängen und Quarzkies-Lagern, ebenso nordwestlich des Orts, wo auch ein kleines Diabasvorkommen besteht. Unmittelbar im Emsbachtal und im Westen der Gemarkung hat sich eine Lössschicht gebildet. Vom Südosten des Orts verläuft ein Bleierzgang weiter in Richtung Südosten.
Die Rupertinerin Rachild schenkte Saltrissa, damals einer Ansammlung von herrschaftlichen Höfen und einer Waldschmiede, 772 dem Kloster Lorsch. Aus dieser Waldschmiede entwickelte sich vermutlich die heute leerstehende Hammermühle am Ortsausgang in Richtung Niederselters.
1448 entstand eine Kapelle in der Ortsmitte, die zunächst dem Heiligen Leonhard, ab 1526 dem Heiligen Antonius geweiht war. Da diese Kapelle baufällig geworden war, entstand 1776 an ihrer Stelle eine barocke Kirche. In ihrer Innenausstattung stechen eine stuckverzierte Spiegeldecke, barocke Statuen und eine Kanzel aus Nussbaumholz hervor. 1777 wurden aus dem vom Kirchenbau übriggebliebenen Holz die erste Schule und ein Backhaus errichtet. Zuvor war Bad Camberg der Schulstandort gewesen. Nach dem Anbau eines weiteren Klassenraumes 1831 fand in der Oberselterser Schule bis 1968 Unterricht statt. Seitdem besuchen die Kinder aus dem Ort die Mittelpunktschule "Goldener Grund" in Niederselters.
Kirchlich war der Ort über Jahrhunderte Bad Camberg zugeordnet. 1901 entstand innerhalb der Pfarrei Bad Camberg ein Seelsorgebezirk Erbach-Oberselters, der 1913 zur eigenständigen Pfarrei wurde. Im Ersten Weltkrieg fielen 19 Oberselterser, im Zweiten 42.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs der Ort vor allem westlich der Bahnlinie, wo das so genannte "Oberdorf" entstand. 1962 wurde ein Pfarrheim neben der Kirche fertiggestellt.
1974 stimmte die Gemeindevertretung mit sieben zu sechs Stimmen für die Eingemeindung nach Camberg und gegen die nach Selters (Taunus). 1980 wurde ein Bürgerhaus mit angrenzendem Feuerwehrhaus fertiggestellt.
1784 brach in Oberselters eine Mineralquelle auf, was zum Rückgang der Wassermenge an den älteren Quellen im benachbarten aber kurtrierischen Niederselters führte. In den folgenden Jahren kam es zunächst zu schriftlichen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fürstentümern. 1794 ließ Kurtrier eine 800 Mann starke Militäreinheit mit zwei Kanonen vor Oberselters aufmarschieren und erzwang so das Zuschütten der Oberselterser Quelle. Nachdem beide Orte 1803 in das Herzogtum Nassau eingegliedert wurden, öffneten die Oberselterser ihre Quelle wieder, was erneut Auseinandersetzungen zwischen beiden Orten auslöste. Im folgenden Jahr musste Oberselters die Quelle wieder schließen. Erst seit 1870 wird dort fortgesetzt Mineralwasser gewonnen und vermarktet.
1871 wurde die Nassau-Selterser Mineralquellen AG gegründet, die im Frühjahr 1873 mit dem Abfüllen des in Oberselters geförderten Mineralwassers begann und im ersten Jahr 300.000 Krüge verkaufte. Der Mineralbrunnen war über Jahrzehnte der größte Gewerbebetrieb im Ort. Vor dem Ersten Weltkrieg umfasste die Belegschaft 60 Männer und Frauen. In den 1950er Jahren begann der Ertrag der Quelle nachzulassen. Um den Betrieb zu erhalten, übernahm die Gemeinde Oberselters 1956 die Aktienmehrheit und wandelte das Unternehmen in eine GmbH um. In den folgenden Jahren wurden neue Quellen erschlossen und die Produktion ausgeweitet. 1995 wurden mehr als 60 Millionen Flaschen verkauft. 2003 schloss sich die Brunnengesellschaft mit der Frankenbrunnen GmbH zur Oberselters Mineralbrunnen Vertriebs GmbH zusammen.

Quelle: Wikipedia

 


Historie

 

Der CDU-Ortsverband Oberselters wurde am 16. Mai 1953 im Versammlungslokal "Gasthaus Reifert" von 15 Mitgliedern gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wurde Hubert Hübinger gewählt. 1974 wurde die CDU- Oberselters im Zuge der Gebietsreform in den Stadtverband Camberg eingegliedert.

Mitglieder

 

Zur Zeit hat der CDU-Ortsverband Oberselters 19 Mitglieder, mit zum Teil sehr langer Parteizugehörigkeit.

Ziele

 

In der Parteiarbeit wird ein Schwerpunkt künftiger Arbeit darin bestehen, neue und auch jüngere Mitbürger für die politische Arbeit auf kommunaler Arbeit zu gewinnen.

Unsere Aussage

 

CDU besser und konsequent für alle Oberselterser Belange.

Unser Versprechen

 

Wir versprechen und beweisen Ihnen, dass wir uns für den Stadtteil Oberselters und seine Bürger, Vereine und Gruppierungen einsetzen und für Ihre Anliegen immer ein offenes Ohr haben.

Mandatsträger

 

Dafür stehen alle unsere Mandatsträger im Ortsbeirat und in der Stadtverordnetenversammlung der Gesamtstadt ein, die für Sie als Bürger unseres Ortsteils immer ansprechbar sind. Die Kontaktdaten finden Sie auf den nächsten Seiten.

 


Vorsitzender

 

 

Heinz-Theo Pabst
Kiefernweg 5
65520 Bad Camberg
Telefon: 06483-6699
E-Mail: theo.pabst@web.de

Stellvertretender Vorsitzender

 

 

Ottmar Stahl
Brunnenstraße 53
65520 Bad Camberg
Telefon: 06483-911763
E-Mail: o.stahl@web.de

Schriftführer

 

Manfred Bös
Quellenweg 23 A
65520 Bad Camberg
Telefon: 06483-7070
E-Mail: masiboe@web.de

Beisitzer

 

Torben Erwe
Brunnenstr. 55
65520 Bad Camberg
Telefon: 06483-7669
E-Mail: torben.erwe@t-online.de

Werner Knieper
Eschenweg 3
65520 Bad Camberg
Telefon: 06483-911866
E-Mail: wernerknieper@aol.com

Werner Schimek
Fichtenweg 31A
65520 Bad Camberg
Telefon: 06483-9185549
E-Mail: wernerschimek48@web.de

Hubert Seck
Johannes-Luth-Str. 31
65520 Bad Camberg
Telefon: 06483-80184
E-Mail: hubertseck@gmx.de

Hans-Josef Weil
Kiefernweg 7
65520 Bad Camberg
Telefon: 06483-1371
E-Mail: hans-josef.weil@t-online.de