Dieser Tage konnten die heimischen Christdemokraten die Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ines Claus, in Bad Camberg begrüßen. Die verheiratete Mutter von drei Kindern, von Hause aus Juristin, gehört seit 2019 dem Parlament an und steht seit dem vergangenen Jahr an der Spitze ihrer Fraktion. Angeführt vom Bad Camberger CDU-Stadtverbandsvorsitzenden, Andreas Hofmeister MdL, und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden in der Bad Camberger Stadtverordnetenversammlung, Daniel Rühl, wurde der Besuch aus der Landeshauptstadt genutzt, um im Rahmen eines Rundgangs nicht nur die Sehenswürdigkeiten und schönen Ecken der Kurstadt zu zeigen, sondern insbesondere auch, um sich mit den Aufgaben und Herausforderungen der Zukunft zu beschäftigen.

So wurde im Rahmen des ersten Halts an der Frankfurter Straße, die auch an diesem Tag ihr für die Nachmittagsstunden typisches Bild einer verstopften Verkehrsader zeigte, von den Bad Camberger Kommunalpolitikern noch einmal die Dringlichkeit aufgezeigt, dass die B8-Umgehung möglichst zügig durch den Landesbetrieb Hessen Mobil realisiert wird. Angesprochen wurden in diesem Zuge auch der Leerstand von Geschäften und Möglichkeiten zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt. Am Bayrischen Hof machten die heimischen CDU-Vertreter, zu denen auch Stadtverordnetenvorsteherin Andrea Reusch-Demel, CDU-Kreisgeschäftsführer Tarik Cinar und JU-Chef Frederik Angermaier gehörten, auf eines der großen Bad Camberg Zukunftsprojekte aufmerksam: Aktuell besteht durch die Landesmittel aus dem Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren in Hessen“ die Chance, an dieser Stelle wieder ein Aushängeschild für die Stadt und einen einladenden Eingang zur Altstadt zu entwickeln.

Schwerpunkt des Rundgangs war zudem ein Besuch bei mehreren alteingesessenen Einzelhändlern und Gewerbetreibenden in der Bad Camberger Altstadt. So steuerte die Runde „Viva. Das Kleiderhaus“, die Metzgerei von Martin Schütz, das Fotostudio Marlies sowie „Raum & Farbe Andreas Schmitt“ an. Ines Claus interessierte als Landespolitikerin natürlich im Besonderen, wie die Betriebe durch die Corona-Zeit gekommen sind, wie deren Meinung zur möglichen Einführung einer 2G-Regelung ist und in welchen Punkten man sich derzeit besondere Unterstützung durch die Politik erhofft. Gemeinsam mit ihrem Landtagskollegen Andreas Hofmeister machte Claus außerdem auf die am Vortag durch die Landesregierung getroffene Entscheidung, Bad Camberg mit 250.000 Euro aus dem neuen Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ zu fördern sowie auf die damit verbundenen Möglichkeiten aufmerksam, die Bad Camberger Innenstadt aus der Corona-Pandemie heraus neu zu beleben. Den CDU-Fraktionschef im Stadtparlament, Daniel Rühl, interessierte im Gespräch mit den Einzelhändlern und Gewerbetreibenden vor allem, wo aus deren Sicht der Schuh im kommunalpolitischen Bereich aktuell besonders drückt. Spürbar war, dass der Besuch von Ines Claus und die damit verbundene Möglichkeit, zu einem schnellen und unkomplizierten Austausch mit einer führenden Landespolitikerin, von allen Beteiligten gerne und rege angenommen wurde. So machten gerade die Einzelhändler mit Nachdruck deutlich, wie wichtig es für Bad Camberg ist, wenigstens vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr rechtssicher durchführen zu können.

Bildunterschrift: Die Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ines Claus (Zweite von links), beim Rundgang durch die Bad Camberger Altstadt mit Andreas Hofmeister MdL (ganz links), Daniel Rühl (Dritter von links) und Frederik Angermaier (rechts).

Bildunterschrift : Die Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ines Claus (Zweite von links), beim Rundgang durch die Bad Camberger Altstadt mit Andreas Hofmeister MdL (ganz links), Daniel Rühl (Dritter von Links), Andrea Reusch-Demel (Vierte von links) und Frederik Angermaier (rechts).

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